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Junggesellen Müllenbach

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Junggesellen Müllenbach 

Der Junggesellenverein Müllenbach wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts gegründet. Sie besteht zur Zeit aus ca. 35 Mitgliedern im Alter von 16 bis 36 Jahren.

Sie pflegen historische Bräuche, so z.B. das Aufstellen des Maibaums, Honneköppe und das Hillichschleifen an Polterabenden:

Am 30. April eines jeden Jahres stellen die Junggesellen den Maibaum auf und sitzen danach gemütlich zusammen. In der Nacht allerdings ziehen sie durchs Dorf und begehen Streiche.

Das „Honneköppe“ (Hahnenköpfen) findet immer am Kirmesmontag statt. Der Hahn soll den gallischen Hahn, also die französische Besatzung, symbolisieren. Ihm wird der Kopf abgeschlagen, den Franzosen wurde also der Garaus gemacht. Ein toter Hahn wird an einem Seil aufgehängt und die Junggesellen versuchen der Reihe nach mit verbundenen Augen, dem Hahn mit einem stumpfen Schwert den Kopf abzuschlagen. Derjenige, dem es gelingt, ist für ein Jahr der Hahnenkönig.

Wenn ein Müllenbacher Mädchen Polterabend feiert, gehen die Junggesellen unter lautem Rufen und Pfeifen zum Haus der Braut. Dort werden die drei Hillichlieder gesungen und die Braut wird unter Wehklagen mit dem Junggesellenspruch verabschiedet. Dabei wird lärmend die „Hillich“ geschliffen: ein Senseblatt wird an ein sich drehendes Eisenrad gehalten, so dass die Funken fliegen.

Der Junggesellenverein finanziert sich durch „Strappe“ (auswärtige Jungen, die mit dem Müllenbacher Mädchen „gehen“, müssen einen Obulus entrichten) und den Verkauf des Maibaums.

Vorstand:

1. Vorsitzender:                   Christian Daun
2. Vorsitzender: Stefan Emmerichs
Kassenwart: Tim Schumacher
 

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